16. Mai 2011 17:39 Uhr

Wohlstandsverlust durch vergleichsweise wenige Unternehmensgründungen von Migranten

Die deutsche Wirtschaft könnte noch besser dastehen. Und zwar wenn Migranten eine größere Rolle spielen würden. Zu dem Schluss kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung. Dessen Experten haben Unternehmensgründungen analysiert. Dabei stellten sie fest, dass Zuwanderer deutlich seltener Unternehmen in wissensintensiven Schlüsselsektoren wie der Chemie oder der Softwareherstellung gründen. Das habe für die Gesellschaft insgesamt einen Wohlstandsverlust zur Folge. Die Wissenschaftler fordern deshalb die Politik auf, deutlich mehr zu tun, um das Bildungsniveau von Immigranten der zweiten und dritten Generation zu erhöhen. Nur so könne Deutchland sein volles Innovationspotential ausschöpfen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)