17. Mai 2011 12:23 Uhr

DDR-Häftlinge leiden laut einer Studie bis heute

"20 Jahre nach der Deutschen Einheit sind die DDR-Häftlinge noch nicht zur Ruhe gekommen." So lautet das Fazit von Sibylle Plogstedt. Die Sozialwissenschaftlerin hat in einer Studie 800 ehemalige politische Gefangene der DDR befragt. Das Ergebnis: Knapp zwei Drittel haben Alpträume, viele hegen Selbstmordgedanken. Plogstedt saß selbst zweieinhalb Jahre im Gefängnis. Mit ihrer Studie hofft sie, die Situation der ehemaligen politischen DDR-Häftlinge mit verbessern zu können. So kritisiert sie, dass die monatliche Rente für die Opfer des SED-Regimes mit 250 Euro zu niedrig sei.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)