18. Mai 2011 11:29 Uhr

HIV-Infizierte in China werden von Kliniken diskriminiert

Chinesische Kliniken weigern sich häufig, HIV-Infizierte und AIDS-Kranke zu behandeln.

Das hat eine Studie der Internationalen Arbeitsorganisation, ILO, ergeben. In dem Bericht heißt es, reguläre Kliniken schickten die Infizierten häufig zu speziellen Krankenhäusern oder wiesen sie ganz ab. Als Grund gäben die Kliniken an, die anderen Patienten schützen zu müssen oder nicht gut genug ausgestattet zu sein für HIV-Infizierte. Eine Vertreterin der chinesischen HIV-Infizierten sagte, die Betroffenen hätten häufig damit zu kämpfen, dass ihnen Operationen oder medizinische Behandlung verweigert würden.

Die Studie der ILO basiert auf Befragungen mit rund 100 chinesischen HIV-Infizierten und 23 Arbeitnehmern aus dem Gesundheitssektor.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)