18. Mai 2011 17:38 Uhr
Sie essen Burger, um sich zu integrieren. Einwanderer in den USA greifen eventuell auch deswegen zum Fast-Food, weil sie damit ihre Integration in die Gesellschaft zeigen wollen. Das schreiben US-Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Psychological Science". Sie untersuchten am Beispiel von Einwanderern aus Asien, inwieweit diese eine bestimmte Nahrung auswählen, um den Eindruck zu erwecken, integriert zu sein. Die Forscher bildeten zwei Versuchsgruppen. Einer Gruppe wurde gesagt, sie sollten ihre amerikanische Identität hervorheben. Als die Menschen aus dieser Gruppe sich dann etwas zu essen aussuchen sollten, griffen sie deutlich häufiger als die anderen Gruppe zu typisch amerikanischem Essen wie Burgern oder Hot Dogs. Die Forscher sehen darin den Beweis, dass der Verzehr von Fast-Food auch als Mittel der Integration gesehen wird.
Nachlesen kann man das hier.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)