19. Mai 2011 11:58 Uhr
Im Lexikon schlagen wir heute unter "Plattentektonik" nach.
So wird eine Theorie bezeichnet, die sich mit dem Aufbau der Erde beschäftigt. Demnach besteht die Erdkruste aus mehreren Platten, die sich auf dem zähflüssigen Erdmantel bewegen. Dabei verändert sich die Oberfläche des Planeten ständig.
An mittelozeanischen Rücken, also an Gebirgszügen auf dem Ozeanboden, steigt Magma auf. Das Material breitet sich zu beiden Seiten aus und bildet so neuen Meeresboden. In den Tiefseegräben wird der Boden hingegen wieder in den Erdmantel hinein gedrückt und aufgeschmolzen. Durch diese Prozesse kommt es an den Plattengrenzen häufig zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben.
Die Theorie der Plattentektonik wurde im Jahr 1915 vom deutschen Geowissenschaftler Alfred Wegener in seinem Buch "Die Entstehung der Kontinente und Ozeane" vorgestellt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)