19. Mai 2011 17:32 Uhr

Astronauten der "Endeavour" installieren Teilchendetektor

Jetzt ist er dran.

Die Astronauten der "Endeavour" haben einen Teilchendetektor an der Internationalen Raumstation ISS installiert. Mit ihm soll nach Antimaterie und Dunkler Materie gesucht werden. Das Gerät kostet rund 1,3 Milliarden Euro und wurde mit Hilfe von Roboterarmen angebracht.

Die Mission ist der letzte Flug für die "Endeavour". Nach Angaben der NASA wurde beim Start der Hitzeschild der Raumfähre beschädigt. Abspringende Teile sollen Risse verursacht haben.

Der Hitzeschild schützt die Raumfähre beim Wiedereintreten in die Atmosphäre vor zu hohen Temperaturen. Vor acht Jahren starb die Besatzung der "Columbia", weil das Shuttle bei ihrer Rückkehr wegen eines defekten Hitzeschildes verglühte. Bei der "Endeavour" sieht die NASA bisher aber keinen Grund zur Sorge. Im schlimmsten Fall müssten die Astronauten die beschädigten Stellen flicken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)