20. Mai 2011 06:54 Uhr

Nach Beben in Japan: US-Forscher drängen auf strengere Überwachung der Region

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - so das Resumee von US-Forschern, die die Daten des Erdbebens in Japan ausgewertet haben.

Sie dringen auf eine strengere Überwachung der seismischen Aktivitäten in der japanischen Region Ibaraki. Sie grenze südlich an das Gebiet an, in dem zuletzt die meisten Erdstöße gemessen worden seien. Zwar sagen die Wissenschaftler der Technischen Hochschule von Kalifornien kein weiteres Beben voraus. Eine Überwachung der Region könne jedoch wichtige Hinweise auf die Bewegung der unterseeischen Platten geben.

Nach Meinung des Erdbebenexperten Thorne Lay ist eine stärkere Beobachtung der seismischen Aktivität nicht nur für Japan von großem Interesse. Es gebe viele Gebiete, deren Erdbebenrisiko nur schlecht dokumentiert sei.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)