20. Mai 2011 06:58 Uhr
Eine der ältesten Damen Berlins erstrahlt in neuem Glanz. Die Rede ist von der Berliner Siegessäule, die nach 13 Monaten Sanierungsarbeiten heute wiedereröffnet wird.
Die "Goldelse", wie die Siegessäule auch genannt wird, wurde für 4,3 Millionen Euro rundum erneuert. Mehr als ein Kilogramm Blattgold wurde auf Statue und Zierleisten aufgetragen, außerdem wurde Graffiti im Treppenhaus im Innern der Säule entfernt.
Die Siegessäule wurde 1873 von Kaiser Wilhelm I. aufgestellt, um den Sieg Preußens über Dänemark, Österreich und Frankreich zu feiern. Zunächst stand sie auf dem heutigen "Platz der Republik", erst seit der Nazizeit steht sie an ihrem jetzigen Platz, auf einer Verkehrsinsel. Damit ist sie Teil der Sichtachse vom Ernst-Reuter-Platz zum Brandenburger Tor, die jahrzehntelang von der Mauer zerschnitten war.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)