20. Mai 2011 11:35 Uhr

Blick ins Lexikon: Hurrikan

Unser Blick ins Lexikon führt uns heute zum Thema Hurrikan - so benannt nach dem indianischen Windgott Huracan. Hurrikan wird ein tropischer Wirbelsturm genannt, der Windgeschwindigkeiten von mindestens Orkanstärke erreicht, also mehr als 119 Kilometer pro Stunde. Und er muss sich in einer bestimmten Region entwickeln, nämlich im Atlantik oder im östlichen Teil des Pazifik. In Asien heißt so ein Sturm "Taifun", vor Australien "Willy-Willy".

Hurrikane entstehen zwischen Juni und November in der Passatwindzone vor Afrika, denn das Wasser muss mindestens 26-einhalb Grad warm sein. Dann verdunstet so viel Wasser, und die Luft steigt nach oben, dass der Unterdruck an der Wasseroberfläche neue Luft anzieht. Starker Wind entsteht, der durch die Rotation der Erde und die so genannte Corioliskraft in eine kreisförmige Bewegung versetzt wird: Es bildet sich ein Wirbel mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde - der Hurrikan.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)