20. Mai 2011 12:56 Uhr
Ein Mammut-Floß soll Gas flüssig machen. Der Energiekonzern Shell baut vor der Küste Australiens die erste schwimmende Plattform, um Erdgas zu verflüssigen. Die Anlage wird größer sein als vier Fußballfelder und rund 600.000 Tonnen wiegen. Zum Vergleich: Ein Kleinwagen wiegt knapp eine Tonne. Das in der Timorsee geförderte Gas soll auf minus 162 Grad abgekühlt und dadurch verflüssigt werden. So wird das Volumen des Gases 600-fach verkleinert, und es kann mit Tankschiffen zu den Abnehmern transportiert werden. Shell rechnet damit, aus dem großen Erdgasvorkommen ab 2017 jedes Jahr 5,3 Millionen Tonnen zu fördern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)