22. Mai 2011 12:27 Uhr
Die vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden sollen besser geschützt werden. Der Naturschutzbund NABU und die Republik Kirgistan in Zentralasien haben dazu ein Zehn-Jahres-Programm vereinbart. Tierschützer schätzen die Zahl der Großkatzen in Kirgistan auf noch etwa 350. Schneeleoparden werden vor allem wegen ihres außergewöhnlich schönen Fells sowie wegen ihrer Knochen und auch als lebende Tiere für Zirkusse gewildert. Zu ihrem Verbreitungsgebiet gehören der Himalaya, China, Russland und Kasachstan. Im November 2010 hatten sich 13 Staats- und Regierungschefs in der russischen Stadt Sankt Petersburg bereits auf ein millionenschweres Programm für freilebende Tiger verständigt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)