24. Mai 2011 08:52 Uhr
Unser täglicher Blick in die Vergangenheit geht heute in die Musikgeschichte.
Vor 55 Jahren, am 24. Mai 1956, gewann die Schweizerin Lys Assia den ersten Grand Prix d´Eurovision de la Chanson. Der europäische Wettbewerb wird heute unter dem Namen Eurovision Song Contest ausgetragen. An der ersten Ausgabe im schweizerischen Lugano nahmen nur sieben Länder teil. Sie durften jeweils zwei Musikbeiträge ins Rennen schicken.
Erst ab Ende der 60er Jahre wurde der Wettbewerb zunehmend zum Großereignis und durchaus auch zum Politikum. Zum Beispiel im Jahr 1968: Das spanische Franco-Regime verbot seinem Kandidaten damals, auf katalanisch zu singen. Stattdessen wurde die spanische Sängerin Massiel zum Finale geschickt und nahm die begehrte Trophäe mit nach Hause.
Mit sieben Siegen ist Irland bisher das erfolgreichste Land beim Eurovision Song Contest. Einen wirklichen Hit konnte aber nur die schwedische Popband ABBA mit dem Titel "Waterloo" landen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)