24. Mai 2011 13:27 Uhr

Krebshilfe fordert einheitlichen Nichtraucherschutz

Der Nichtraucherschutz in Deutschland gleicht einem Flickenteppich. Dieser Ansicht sind die Vertreter verschiedener Gesundheitsorganisationen. Der Chef der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven, beklagte in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur, dass es in den 16 Bundesländern 16 unterschiedliche Gesetze zum Nichtraucherschutz gebe. Das sei verwirrend und ineffektiv.

Eine aktuelle Studie des Deutschen Krebsforschungsinstitutes zeige, dass in vier von fünf Kneipen in Deutschland noch immer geraucht werde. Nur in Bayern und im Saarland sei das Rauchen in Gaststätten generell verboten. Die meisten Ausnahmeregelungen gebe es in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)