24. Mai 2011 13:54 Uhr

Zweitfrüheste Rebblüte seit Beginn der Aufzeichnungen

Regenmangel ist für diese Pflanzen kein Problem. Weinreben können mit ihren Wurzeln Wasser aus bis zu zehn Metern Tiefe holen. Deshalb ist die diesjährige Rebblüte trotz des wenigen Regens auch eine der frühesten seit Beginn der Aufzeichnungen. Ein Sprecher des Deutschen Weininstitutes in Mainz sagte, nach den Notizen der Winzer sei es erst ein einziges Mal so früh losgegangen, und zwar im Jahr 2007. In Rheinhessen und in Baden stünden die ersten Rebstöcke schon jetzt in voller Blüte.

Die Rebblüte zählt als ein wichtiges Indiz für den Ertrag eines Weinjahrgangs. Die Winzer schätzen bereits im Frühjahr ihre Herbst-Ernte ab. Eine frühe Blüte hat den Vorteil, dass die Trauben mehr Zeit zum Reifen haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)