24. Mai 2011 14:23 Uhr
In Karlsruhe haben Forscher eine Software programmiert, die bei der Entwicklung neuer Materialien helfen soll. Die Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie konzentrieren sich dabei auf neue Anwendungsmöglichkeiten von OLEDs.
LED steht für "lichtemittierende Leuchtdiode". Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass man auf Bildschirmen etwas sieht. OLED bezeichnet die organische Variante der Leuchtdioden. Diese werden schon in Elektrogeräten verwendet. Wissenschaftler und Unternehmen interessieren sich dafür, weil die organischen Leuchtdioden in Mobiltelefonen oder Fernsehern weniger Energie verbrauchen als LEDs. Sie sind billiger herzustellen und dünner, allerdings halten sie nicht so lange.
Mit der Software "Nanomatch" wollen die Wissenschaftler nun berechnen, wie OLEDs zusammengesetzt sein müssen, um ihre Leistung zu steigern. Sie könnten in Zukunft auch neue Produkte wie etwa biegbare Bildschirme ermöglichen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)