24. Mai 2011 15:51 Uhr
Es ist komplett weiß, aber es ist kein Albino. Die Rede ist von einem Kiwi-Küken, das kürzlich in Neuseeland geschlüpft ist. Nach Angaben des staatlichen Brutzentrums sind weiße Vögel in der Natur zwar sehr selten, aber sie kommen vor. Das neugeborene Exemplar sei 130 Kilometer nördlich von Wellington zur Welt gekommen und in der Maori-Sprache auf den Namen Manukura ("von der Statur eines Häuptlings") getauft worden.
Mit einem staatlichen Brutprogramm versucht Neuseeland seit 2003 das Überleben des vom Aussterben bedrohten Kiwis zu sichern. Dafür werden Kiwi-Eier aus der Wildnis ins Brutzentrum geholt. Die geschlüpften Tiere werden erst dann in die Natur zurückgebracht, wenn sie stark genug sind, um sich gegen Feinde zu verteidigen. Manukura ist das 14. geschlüpfte Küken in der laufenden Saison. In den fünf Jahren davor waren es insgesamt nur zehn.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)