25. Mai 2011 06:54 Uhr

E-Books führen laut FAZ in Deutschland ein Nischendasein

Sind E-Books auf dem Vormarsch? Als der Internetbuchhändler Amazon neulich mitteilte, dass er in den USA seit April mehr elektronische als gedruckte Bücher verkauft habe, klang das nach Zeitenwechsel. In Deutschland sieht die Situation aber ganz anders aus. Darüber schreibt heute die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Sie berichtet über eine Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Ihr Fazit: "E-Books führen auf dem deutschsprachigen Markt ein Nischendasein". Laut "FAZ" kommt hierzulande ein E-Book auf hundert Bücher. Die deutschen Leser halten offenbar lieber gebundenes Papier als ein elektronisches Lesegerät in den Händen.

Und wie sehen die Anhänger des Nischenprodukts "E-Book" in Deutschland aus? Der Studie zufolge haben E-Book-Käufer ein überdurchschnittliches Einkommen, sind überdurchschnittlich gebildet und in der Mehrzahl männlich. Und: Sie lesen Belletristik. Für die "FAZ" ist das die eigentliche Überraschung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)