25. Mai 2011 07:58 Uhr

Unruhen: Bahrain und Jemen wollen Berichterstattung verhindern

Kritische Journalisten im Bahrain und Jemen sind offenbar zurzeit besonders gefährdet. Wie das Komitee zum Schutz von Journalisten in New York mitteilte, kam es in den Ländern zu mehreren Übergriffen auf Reporter und Fotografen. Sie hatten über die anhaltenden Unruhen berichtet.

Das Komitee berichtet, im Jemen sei ein Redaktionspraktikant von Bewaffneten in Zivil niedergestochen worden. Der junge Mann hatte sich geweigert, die Männer in die Räume der Zeitung "Al-Oula" zu lassen. Vermutlich hatten es die Angreifer auf den Chefredakteur des Blattes abgesehen. In Bahrain wurde unter anderen ein Fotograf der dpa von der Polizei festgehalten. Er erzählte der britischen "Financial Times" später, er sei geschlagen worden. Die Polizei habe ihm vorgeworfen, dass seine Arbeit ein schlechtes Licht auf das Land werfe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)