25. Mai 2011 08:28 Uhr

Zeitungsbericht: Sicherheitslücke bei geplanter Gesundheitskarte

Hacker sind offenbar dem Arztgeheimnis auf der Spur. Der "Münchner Merkur" schreibt, bei der geplanten elektronischen Gesundheitskarte gebe es eine Sicherheitslücke. Im schlimmsten Fall könnten sensible Patientendaten ausgespäht werden. Das Blatt beruft sich dabei auf einen internen Bericht der Betreibergesellschaft Gematik. Schwachstelle sei offenbar die Software der neuen Kartenlesegeräte in den Arztpraxen. Hacker könnten mit Spionage-Programmen auf Daten über Vorerkrankungen eines Patienten zugreifen.

Ursprünglich sollte die neue Chipkarte bereits 2006 eingeführt werden. Technische Probleme und Streitigkeiten zwischen Kassen, Ärzten und Kliniken sorgten jedoch für Verzögerungen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)