25. Mai 2011 08:52 Uhr
Heute vor 100 Jahren musste Mexikos Diktator Porfirio Díaz abtreten - der Beginn der mexikanischen Revolution. Am 25. Mai 1911 drängten ihn die mexikanischen Revolutionäre zum Rücktritt und ins Exil nach Paris. Zuvor war Diaz in seiner 35-jährigen Amtszeit hart gegen die bäuerliche indigene Bevölkerung vorgegangen. Er enteignete sie und verkaufte ihr Land an ausländische Kapitalgesellschaften oder Großgrundbesitzer. Unruhen ließ er niederschlagen. Dieses Vorgehen begünstigte den wirtschaftlichen Aufschwung Mexikos, sorgte jedoch wieder für soziale Unruhen.
Außerdem blühte unter der Herrschaft von Díaz auch die Korruption. Dagegen begehrte zunächst die städtische Bevölkerung auf. Später verbündeten sie sich mit der Landbevölkerung und sorgten für den tatsächlichen Ausbruch der mexikanischen Revolution.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)