25. Mai 2011 09:55 Uhr

Risiko aus verbrauchten Brennstäben laut Studie in den USA größer als in Japan

Die Auswirkungen der Atomkatastrophe von Fukushima seien klein verglichen mit den Gefahren, die in US-amerikanischen Reaktoren lauern. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eines gemeinnützigen Instituts in den Vereinigten Staaten. Demnach lagern die größten Mengen Radioaktivität weltweit in den USA. In der Anlage Vermont Yankee, deren Bauweise der von Fukushima gleiche, gebe es mehr alte Brennstäbe als in allen vier Reaktoren des japanischen Katastrophen-Kernkraftwerks zusammen.

Die Zahlen der Studie über ausgediente Brennstäbe sind allerdings Expertenschätzungen: Die Betreiberfirmen der Atomkraftwerke geben die Werte meist nicht preis; als Grund nennen sie Sicherheitsbedenken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)