26. Mai 2011 07:01 Uhr
Mehr Disziplin beim Fische zählen.
Das fordert die Europäische Union von Ländern, die ihren Fischfang nicht ausreichend dokumentieren. Die EU-Kommission will die Quoten für Fischfang ab dem nächsten Jahr stärker auf wissenschaftliche Berechnungen stützen. Dafür braucht sie Angaben, wie viele Fische von welcher Art wo gefangen wurden. Laut EU-Fischereikommissarin Maria Damanaki reichen die Zahlen häufig nicht aus. Dieses Jahr hätten zum Beispiel Griechenland und Spanien nicht alle geforderten Daten eingereicht.
Im Mittelmeer sind nach Angaben der Kommission über 80 Prozent der Arten überfischt. Die neuen Fangquoten sollen sicherstellen, dass von jeder Art genügend Tiere zur Fortpflanzung übrig bleiben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)