26. Mai 2011 09:51 Uhr

Amnesty International kritisiert Politik der Bundesregierung

Wer Menschenrechte durchsetzen will, muss seine Forderungen klar formulieren - und genau da hakt es nach Ansicht von Amnesty International oft.

Der stellvertretende Generalsekretär der deutschen Abteilung sagte der Nachrichtenagentur afp, ein Beispiel für Versäumnisse der Bundesregierung in diesem Punkt sei Usbekistan. Die Menschenrechtsorganisation habe auch einen Verdacht, warum das so sei: Deutschland unterhalte in Usbekistan nämlich einen Militärstützpunkt für Einsätze in Afghanistan. Außerdem sei die Bundesregierung nicht dafür eingetreten, die EU-Sanktionen gegen Usbekistan zu verlängern - obwohl das Land die Bedingungen für eine Aufhebung gar nicht erfüllt habe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)