26. Mai 2011 14:38 Uhr
Viele Akten wurden von der Staatssicherheit in den letzten Wochen und Monaten der DDR per Hand zerrissen. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Akten, Roland Jahn, setzt große Hoffnungen in eine Software, mit der die Schnipsel wieder zusammengefügt werden sollen. Jahn erklärte, dass noch in diesem Jahr die ersten digital rekonstruierten Daten vorliegen sollen. Das besondere an den Unterlagen sei, dass sie in den letzten Monaten der DDR noch im täglichen Gebrauch der Staatssicherheit waren. Dies ermögliche einen neuen Blick auf die Endphase der Diktatur.
Das Interesse an den Stasi-Unterlagen reißt übrigens nicht ab: Nach Jahns Angaben gab es im vergangenen Jahr 90.000 Anträge auf Akteneinsicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)