27. Mai 2011 06:53 Uhr

Global Peace Index: Chancen auf Weltfrieden erneut gesunken

Frieden ist ein hohes Ziel - und die Welt hat sich offenbar wieder ein Stück weiter davon entfernt. Dem jährlichen Weltfriedensindex zufolge sind die Chancen auf eine friedliche Welt das dritte Jahr in Folge gesunken. Laut dem Index ist Island weltweit die friedlichste Nation. Auf den weiteren Plätzen folgen Neuseeland, Japan, Dänemark und Tschechien. Libyen fiel um 83 Plätze auf Rang 143. Zu den unruhigsten Regionen zählen Somalia, der Irak, der Sudan, Afghanistan und Nordkorea. Als Ursache für die Ausbreitung von Konflikten nennt der Bericht die Bedrohung durch den Terrorismus im Nahen Osten und in Nordafrika. Der Index zeigt die Friedfertigkeit von Ländern anhand eines relativen Vergleichs. Beurteilt werden Kategorien wie geschätzte Zahl der Toten durch Kriege, Grad des Respekts für Menschenrechte sowie Import und Export von Waffen. Erstellt und publiziert wird er vom Institut für Wirtschaft und Frieden in Sydney. Auch deutsche Forschungsinstitute befassen sich mit dem Frieden: Ebenfalls in dieser Woche haben sie in Berlin ihr Friedensgutachten 2011 veröffentlicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)