27. Mai 2011 09:53 Uhr
Was symbolisieren oder was repräsentieren die G8 überhaupt noch in dieser Welt? Das fragte Christoph Zöpel, der frühere Staatsminister im Auswärtigen Amt, bei Deutschlandradio Kultur. Zöpel sagte, auf dem G8-Treffen werde der Eindruck erweckt, als ob diese Staaten weiterhin die Weltentwicklung beeinflussen könnten. Dabei habe sich in der weltweiten Finanzkrise gezeigt, dass das nicht der Fall sei. Seiner Meinung nach täten die G8 gut daran, ein wenig Bescheidenheit zu dokumentieren. Zöpel hob stattdessen die Bedeutung der bevölkerungsreichsten Staaten China und Indien hervor.
Die G8 bestehen aus den großen Industriestaaten USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Russland. Ihr Gipfeltreffen findet momentan im französischen Deauville statt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)