27. Mai 2011 12:24 Uhr

'Nano-Infiltration': Aus weichem Holz wird hartes

Das Holz soll nicht brennen, nicht brechen und resistent gegen Wind und Wetter sein.

An dieser Vision arbeiten derzeit Physiker und Chemiker von der Universität Innsbruck. Ihr "Nano-Infiltrationsverfahren" soll ermöglichen, dass billiges Weichholz die gleichen Eigenschaften bekommt wie teures Hartholz. Es könnte dann ebensogut für Möbel verwendet werden - und so unter anderem den Abbau seltener Tropenhölzer vermindern.

Bisherige Versuche liefen erfolgreich: Die Forscher trockneten einheimisches Laub und Nadelholz in einer industriellen Mikrowellenanlage. Anschließend imprägnierten sie es mit einer Solelösung. Dadurch wurde den Wissenschaftlern zufolge Fichtenholz brandbeständiger und wasserabweisend. Das Verfahren sei ungiftig, kostengünstig und mache toxisches Holzschutzmittel überflüssig.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)