27. Mai 2011 14:54 Uhr
Eigentlich wollten sie ihr Abitur 9.300 Kilometer weiter östlich machen: an der Deutschen Schule in Tokio. Doch dann wurde die Schule wegen der Strahlengefahr aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima geschlossen und die Schüler kamen vorübergehend an ein Gymnasium in Köln. Dort haben die 35 Abiturienten nun ihren Abschluss gemacht. Das Zeugnis bekamen sie heute von NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann persönlich.
Als das Erdbeben vom 11. März das Atomkraftwerk Fukushima zerstörte, lernten an der Deutschen Schule in Tokio knapp 500 Schüler und Kindergartenkinder. Sie ist nach eigenen Angaben die älteste deutsche Auslandsschule in Ostasien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)