27. Mai 2011 18:33 Uhr
Diesmal sollen es Salatgurken aus Europa gewesen sein. In der Vergangenheit war es aber auch schon einmal Gammelfleisch aus Deutschland, vor dem die Konsumenten in der Europäischen Union gewarnt werden mussten. Aber wie erfahren die Menschen davon?
Normalerweise über das Schnellwarnsystem RASFF. Das Akronym steht für 'Rapid Alert System for Food and Feed' und wurde vor mehr als 30 Jahren ins Leben gerufen. Taucht irgendwo in einem EU-Mitgliedsstaat ein auffälliges Lebens- oder Futtermittel auf, informieren die nationalen Behörden die zuständigen Kollegen im Ausland und diese dann die Bevölkerung. In Deutschland erledigt das das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.
2009 wurden über das Warnsystem 8.000 Meldungen abgesetzt - so viele wie nie zuvor. 550 davon waren der Statistik zufolge ernst zu nehmen und betrafen gefährliche Lebens- oder Futtermittel, die schon auf dem Markt waren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)