28. Mai 2011 12:11 Uhr
Japanische Forscher haben eine neue Methode entdeckt, die die Elektrotechnik revolutionieren könnte. Wie das Wissenschaftsmagazin "Science" berichtet, haben sie ein Material gefunden, dessen magnetische Eigenschaften sich ein- und ausschalten lassen, wenn es unter Strom gesetzt wird. Die Forscher der Tohoku Universität haben dazu Kobalt und Titanium-Dioxid verbunden. Sie hoffen nun, ihre Entdeckung in Computern einsetzen zu können. Denn in digitalen Geräten werden Informationen in Abfolgen von Einsen und Nullen übermittelt. Dabei fließt Strom oder es fließt keiner. Dies verbraucht Energie und erzeugt Wärme. Die neue Technologie soll den Stromverbrauch jetzt verringern: Um Nullen und Einsen zu erzeugen, sollen keine die Elektronen mehr fließen. Stattdessen sollen sie nur noch in verschiedene Richtungen gedreht werden - und so energiesparendere Datenprozesse möglich machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)