30. Mai 2011 14:28 Uhr

Twitter muss User-Daten an britische Gemeinde weitergeben

Wer andere Menschen im Internet beleidigt, bleibt völlig anonym - oder? Diese Regel könnte künftig nicht mehr gelten. Der Kurznachrichtendienst Twitter jedenfalls musste nun die Identität eines Nutzers preisgeben. Hintergrund ist das Urteil eines kalifornischen Gerichts: Die britische Gemeinde South Tyneside hatte Twitter dort erfolgreich auf die Herausgabe von Daten eines Users verklagt. Er verbreitete unter einem Pseudonym beleidigende Äußerungen über städtische Mitarbeiter. Ein Sprecher des Gemeinderats bestätigte der BBC, dass Twitter die Daten übermittelt hat. Sie würden derzeit von Experten überprüft.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)