31. Mai 2011 11:20 Uhr
Entschädigung: vielleicht - Entschuldigung: auf keinen Fall. Das scheint die Haltung der chinesischen Behörden zu sein, wenn es um das Massaker auf dem "Platz des Himmlischen Friedens" geht. Dort hatte das chinesische Militär vor rund 22 Jahren Studentenproteste gewaltsam niedergeschlagen. In Peking kamen hunderte Menschen ums Leben.
Jetzt haben 127 Mütter von Opfern des Massakers einen Brief veröffentlicht, in dem sie berichten, die Behörden hätten Kontakt zu Hinterbliebenen aufgenommen, um über mögliche Entschädigunszahlungen zu verhandeln. Eine Erklärung oder Untersuchung der Vorfälle sei aber nicht angekündigt worden.
Der Verwaltungschef des chinesischen Staatsarchivs sagte ausländischen Reportern, die Unterlagen über die Geschehnisse auf dem Tiananmen würden für mindestens 30 Jahre unter Verschluss gehalten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)