1. Juni 2011 16:04 Uhr
"Kleines Beben in Blackpool, großer Schock für Englands Energiepolitik" - so titelt die englische Zeitung "The Independent", nachdem die Förderung von Schiefergas im Nordwesten des Landes nach zwei Erdbeben ausgesetzt werden musste. Dort wird die unter dem Namen "Fracking" bekannte Tierfbohrtechnik eingesetzt. Dabei wird der Boden mit teils giftigen Chemikalien aufgebrochen, um so das schwer zugängliche Gas freizusetzen.
Die Beben in England traten innerhalb weniger Wochen auf. Experten sagten, ein Zusammenhang mit der experimentellen Bohrtechnik sei möglich. Die Erschütterungen seien genau in dem Moment gemessen worden, als mit hohem Druck Flüssigkeiten in die Erde gepumpt wurden, um das Gestein zu sprengen.
Das "Fracking" ist bislang höchst umstritten. Kritiker befürchten eine Verseuchung von Erdreich und Grundwasser.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)