1. Juni 2011 16:53 Uhr
Buddha schmückt den Oberarm, Jesus den Rücken und Ganesha das Fußgelenk. Viele Touristen in Thailand lassen sich religiöse Motive auf die Haut tätowieren. Dem thailändischen Kulturminister gefällt das gar nicht. Laut der Zeitung "Phuket Gazette" wies er die Gouverneure mehrerer Provinzen an, solche Tattoos zu verbieten. Vor allem die Tätowierer in Touristenhochburgen wie Phuket, Bangkok und Chiang Mai sollten zur Kooperation bewegt werden. Die Begründung für das Verbot: Der Kulturminister bezweifele, dass die Urlauber sich die Bilder als Bekenntnis ihrer Religion stechen ließen. Sie würden nur einem Modetrend folgen und damit den Respekt vor der Religion untergraben. Religiöse Tattoos haben in Thailand eine lange Tradition, zum Beispiel unter buddhistischen Mönchen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)