3. Juni 2011 06:50 Uhr

Für die Eiligen: Gebete aus dem Automaten

Wenn die Zeit für den Gottesdienst nicht reicht - dann kann der Gebetomat helfen. In Dresden können sich Besucher des Evangelischen Kirchentages Gebete aus einem Automaten anhören. Der Berliner Künstler Oliver Sturm hat dafür eine Kabine entwickelt, in der per Touchscreen 300 Gebete in 65 Sprachen ausgewählt werden können. Von den biblischen Psalmen bis zur indonesichen Büffelzeremonie der Heilung ist alles dabei. Der Gebetomat steht in Dresden im Verkehrsmuseum. Ursprünglich wurde er für Flughäfen und Bahnhöfe entwickelt.

In Dresden ist der Gebetomat derzeit kostenlos. Normalerweise kostet ein "Vater-Unser" beispielsweise 50 Cent pro Minute.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)