3. Juni 2011 11:59 Uhr
"Worte können etwas bewirken, sie können aber auch viel anrichten."
Das sagte der Journalist Hans Leyendecker auf dem evangelischen Kirchentag in Dresden. Er rief zu einem bedachteren Umgang mit Worten auf. Vorsicht sei geboten bei Begriffen, die immer mit Macht in Verbindung gebracht würden. Das sei zum Beispiel bei "Terrorismus" und "Osama bin Laden" der Fall. Leyendecker sagte, man müsse Verantwortung übernehmen mit dem Wort. Gleichzeitig kritisierte er die zunehmende Informationsflut. Sie könne den Menschen keine Orientierung geben und rufe Desinteresse hervor. Es sei nicht leicht, Leute zu finden, die etwas Neues zu sagen hätten. Es sei aber auch schwer, Leute zu finden, die etwas Neues hören wollten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)