3. Juni 2011 14:29 Uhr
Die Kliniken, die in Deutschland EHEC-Patienten behandeln, wollen sich künftig besser organisieren.
Das kündigte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, Reinhard Brunkhorst, an. Demnach wird ein bundesweites Register eingeführt. Darin würden Behandlungsergebnisse verzeichnet; außerdem sei zu sehen, welche Patienten am Hämolytisch-Urämisches Syndrom erkrankt seien. Diese Komplikation kann akutes Nierenversagen verursachen und ist für viele Todesfälle der aktuellen Krankheitswelle mitverantwortlich.
Nach Brunkhorsts Angaben beteiligen sich an der Datenbank derzeit 15 Kliniken. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wurden in den vergangenen beiden Tagen knapp 200 neue Fälle gemeldet. 50 der Betroffenen seien schwer erkrankt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)