3. Juni 2011 15:22 Uhr
Eine grausige Entdeckung: Ein Angler hat am australischen Great Barrier Reef die Kadaver von zwei Stupsfinnendelfinen gefunden. Die Polizei vermutet, dass die Tiere im Netz von Fischern landeten, die illegal auf Beutefang gegangen waren. Die toten Delfine wurden nämlich beschwert, offenbar, damit sie nicht gefunden werden. Eigentlich sind Fischer verpflichtet, den Tod von australischen Stupsfinnendelfinen zu melden. Die Art steht nämlich mit nur noch rund 1.000 Exemplaren kurz vor der Ausrottung.
Tierschützer sind empört über den grausigen Fund. Eine Sprecherin der Naturschutzorganisation WWF sagte, weil die Delfine in kleinen Gruppen lebten, führe der Tod eines einzigen dazu, dass oft die gesamte Population in einem Gebiet ausgelöscht würde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)