5. Juni 2011 09:11 Uhr

UNO-Beauftragter: Internet-Blockade ist Menschenrechtsverletzung

Der UNO-Sonderbeauftragte für Meinungs- und Pressefreiheit beurteilt eine Zugangsblockade zum Internet als Verletzung eines Menschenrechts.

Frank La Rue schreibt in seinem aktuellen Bericht über die Bedeutung des Internets für die Menschheit, eine solche Blockade verletze den Zivilpakt der Vereinten Nationen. Das gelte auch bei der Verletzung von Urheberrechten.

Damit kritisiert La Rue die Politik in Ländern wie Frankreich und Großbritannien: Sie hätten Gesetze erlassen, die Urheberrechtsverletzungen mit einer Internet-Zugangssperre ahndeten.

Das Internet trage wie kein anderes Medium dazu bei, Ideen und Informationen über Landesgrenzen hinweg zu verbreiten. Deshalb, so La Rue, müsse es mit so wenig Einschränkungen wie möglich zugänglich sein.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)