6. Juni 2011 09:23 Uhr
Erst wollte ihn keiner haben, jetzt fragen sich alle, wo er ist. Der "Problemwolf" aus Oberbayern, wie er genannt wurde. Seit eineinhalb Jahren hatte er die Bauern zur Verzweiflung getrieben, weil er ihre Schafe riss. Insgesamt soll er 28 Schafe, zwei Rehe und 15 Hirsche auf dem Gewissen haben.
Seit Januar ist es allerdings still geworden um den Wolf. Die Anwohner vermuten, dass er einem Wilderer zum Opfer gefallen oder an einer Krankheit gestorben ist.
Weil der Wolf dem Artenschutz unterliegt, darf er nicht abgeschossen werden. Die Bauern fürchten jetzt, dass weitere Wölfe aus der Umgebung einwandern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)