6. Juni 2011 11:50 Uhr

Einzige westliche Geisha will in Japan frei arbeiten, darf aber nicht

Die erste westliche Geisha zu werden, sei das Härteste, was sie jemals erreicht habe. Das sagt die Australierin Fiona Graham, in Japan bekannt unter dem Namen Sayuki.

Nun beklagt sie im Gespräch mit der Zeitung "The Australian", dass sie sich als Geisha nicht selbständig machen dürfe, weil sie Ausländerin sei. Sie werde aber für die freie Ausübung ihres Berufes kämpfen. Die Mutter ihres Geisha-Hauses sei zu krank, um ihre Arbeit noch weiter zu betreuen.

Zuvor hatte die britische Zeitung "Sunday Telegraph" berichtet, die Australierin habe nach drei Jahren Mitgliedschaft die Geisha-Vereinigung verlassen. Der Vorwurf der Kolleginnen: Die Australierin habe den Musik- und Tanzunterricht geschwänzt und sich zu sehr auf ihre Selbstinszenierung konzentriert.

Geisha heißt übersetzt "Person der Künste". Die Frauen müssen für den Beruf eine harte Ausbildung absolvieren und traditionelle japanische Künste perfekt beherrschen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)