6. Juni 2011 14:09 Uhr

Medienwissenschaftler Haller: Journalismus droht Deprofessionalisierung

Für den Medienwissenschaftler Michael Haller zeichnet sich im Journalismus eine Deprofessionalisierung ab. Der Direktor des Leipziger "Instituts für Praktische Journalismusforschung" sagte der "Stuttgarter Zeitung", statt auf feste Arbeitsplätze setzten immer mehr Zeitungsredaktionen auf freie Mitarbeiter. Wegen der Sparprogramme sei die journalistische Leistung langfristig gefährdet.

Bundesweit laufen derzeit Verhandlungen über neue Tarifverträge für Zeitungsredakteure. Der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger drängt dabei auf neue Strukturen, um Personalkosten zu reduzieren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)