6. Juni 2011 18:01 Uhr
In Entwicklungsländern kosten viele Impfstoffe bereits heute weniger als in Europa oder den USA. Nun wollen mehrere Pharmakonzerne die Preise offenbar weiter senken. Das berichtet die Globale Impfstoff-Allianz GAVI. So hätten die Hersteller Preisreduzierungen für Impfungen gegen Krankheiten wie Diphtherie, Tetanus oder Rotaviren angekündigt.
Die Initiative begrüßte die Pläne. Dadurch könne Geld in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro eingespart werden und in weitere Impfkampagnen fließen. Nach GAVI-Schätzungen sterben bis heute jährlich 1,7 Millionen Kinder an Krankheiten, die durch Impfungen vermieden werden könnten.
Die Impfstoff-Allianz will bei einem Gipfeltreffen nächste Woche von Regierungen weiteres Geld einwerben. Zu ihren Partnern gehören unter anderem die Weltgesundheitsorganisation und Pharmaunternehmen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)