7. Juni 2011 06:53 Uhr
Antrag abgelehnt! Das Müttergenesungswerk kritisisiert die Praxis der gesetzlichen Krankenkassen bei der Genehmigung von Mutter-Kind-Kuren. Ein Drittel der Anträge für Kuraufenthalte werde abgelehnt. In den vom Genesungswerk anerkannten Mutter-Kind-Kliniken sei die Belegung um zehn Prozent gesunken. Durch berufliche Belastungen, Zeitdruck oder mangelnde Unterstützung sei der Bedarf an Kuren jedoch höher als früher.
Eine Mutter-Kind-Kur dauert bei stationärem Aufenthalt in der Regel drei Wochen. Für den Aufenthalt wird ein Kurplan ausgearbeitet. Dieser kann zum Beispiel psychologische oder pädagogische Gespräche, Bewegungsprogramme oder Ernährungsberatungen umfassen. Teilweise wird in den Einrichtungen auch Kinderbetreuung oder Unterricht für Schüler angeboten. Ziel ist es, psychischen oder physischen Erkrankungen vorzubeugen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)