7. Juni 2011 06:55 Uhr
Mord ist Alltag. Das legt eine Untersuchung der Organisation der Amerikanischen Staaten, OAS, nahe. Demnach ist Amerika die Region, in der weltweit am meisten Morde verübt werden: im vergangenen Jahr 120.000. Der Sicherheitssekretär der OAS, Adam Blackwell, sagte bei der Vorstellung der Zahlen, die Gewalt habe in erster Linie mit dem Drogenhandel zu tun. Er warnte aber davor, einzelne Staaten als insgesamt gewalttätig zu charakterisieren: Von organisierter Kriminalität und Drogenhandel seien auch dort immer nur einzelne Landesteile betroffen.
Die Statistik der OAS bezieht sich auf die Länder Nord- und Südamerikas. Allein im mexikanischen Drogenkrieg starben im vergangenen Jahr mehr als 15.000 Menschen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)