7. Juni 2011 11:35 Uhr
Kameras, Ladendetektive, Diebstahlsicherungen. Viele Geschäfte rüsten seit Jahren auf, um zu verhindern, dass ihre Produkte verschwinden. Das zeigt anscheinend Wirkung. Nach einer Studie des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI sind die so genannten Inventurdifferenzen im vergangenen Jahr um fünf Prozent zurückgegangen - im Vergleich zum Vorjahr. Das war demzufolge so deutlich wie noch nie. Trotzdem: Ware für schätzungsweise 3,7 Milliarden Euro ist verschwunden. Das ist fast ein Prozent des Jahresumsatzes. In der Hälfte der Fälle sind laut EHI-Studie Ladendiebe verantwortlich, gefolgt von kriminellen Mitarbeitern, Lieferanten und Reinigungspersonal. Neben Kameras und co setzen die Händler auch auf Warendatenanalysen. Produkte, die oft geklaut werden, werden dann an Stellen im Laden platziert, die besser beobachtet werden können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)