7. Juni 2011 12:21 Uhr
"Willkommen bei der Deutschen Bahn - zur Zeit sind alle Plätze belegt." Wer bei der Bahn anruft und keinen Mitarbeiter bekommt, kann ab morgen nach einem zwitschern. Die Deutsche Bahn ist laut Mediendienst "kress" unterwegs ins soziale Netz. Erst ist Twitter dran, später Facebook. Monatelang hat die Bahn zwölf Mitarbeiter geschult, um einen wie es heißt "qualitativ hochwertigen Dialog" auch in 140 Zeichen anbieten zu können. Anfragen werden zu Produkten entgegengenommen und zu Ausnahmesituationen wie Störungen. Pünktlichkeits- oder Verbindungsfragen sind dagegen tabu. Und: Ab 20 Uhr und vor sechs Uhr morgens ist Twitter-Funkstille bei der Bahn.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)