8. Juni 2011 06:32 Uhr

Sonnensturm könnte GPS-Empfang stören

Auf der Sonne stürmt es - und das kann für uns Folgen haben. Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat eine starke Sonneneruption beobachtet - ihren Angaben zufolge handelt es sich um den heftigsten Sturm seit 2006. Es sei eine riesige Partikelwolke freigesetzt worden. Sie habe sich über ein Gebiet von nahezu der halben Größe der Sonnenoberfläche gelegt.

Der US-Wetterdienst NWS warnt, die Eruption könne ab heute Abend unserer Zeit zu leichten bis mittelschweren geomagnetischen Stürmen führen. Dadurch könne es zu Störungen in Stromnetzen und bei der GPS-Satellitennavigation kommen.

Bei einem Sonnensturm, auch "koronarer Massenauswurf" genannt, stößt die Sonne geladene Partikel aus. 1973 führte eine solche Eruption zu einem Stromausfall in der kanadischen Provinz Québec. Betroffen waren sechs Millionen Menschen. Ein Foto der Sonneneruption finde Sie auf der Seite der NASA.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)