8. Juni 2011 06:55 Uhr
Wer ein Profil in sozialen Netzwerken erstellt, der will oft von sich selbst ein bestimmtes Bild vermitteln. Insbesondere Jugendliche stellen sich nach Ansicht der Psychologieprofessorin Sherry Turkle häufig in einer übersteigerten, idealisierten Form dar. Sie behauptet in der Juliausgabe der Zeitschrift "Psychologie Heute", die permanente Selbstdarstellung führe bei Teenagern oft zu Erschöpfung und "Performancemüdigkeit".
Turkle fordert, den Umgang mit den neuen Technologien zu überdenken und das Internet entsprechend unserer Bedürfnisse zu formen. Die Professorin meint, was für die Jugendlichen gelte, treffe auch auf das Medium zu: Das Internet sei noch nicht erwachsen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)