8. Juni 2011 08:27 Uhr

Rubert Murdoch in der "FAZ": Schulen widersetzen sich digitaler Revolution

"Wir vergeuden unsere wertvollste Ressource - die Jugend". Das schreibt der in Australien geborene US-Medienunternehmer Rupert Murdoch in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Er meint, der technische Fortschritt sorge für größere Produktivität - nur nicht im Bildungswesen. Die Schulen widersetzten sich der digitalen Revolution. In Klassenzimmern sähe es heute nicht viel anders aus als vor hundert Jahren. Das sei ein Mangel an Phantasie und ein Pflichtversäumnis gegenüber unseren Kindern und Enkelkindern.

Die Bildungsschancen von Kindern auf der ganzen Welt könnten nach Murdochs Ansicht mithilfe von Informationstechnik verbessert werden. So könnten etwa mathematische Gleichungen an praktischen Beispielen verdeutlicht werden, etwa aus der Fliegerei. Schüler könnten personalisierter und in ihrem eigenen Tempo lernen. Und es könnte möglich sein, per Download Zugang zu Vorträgen wichtiger Wissenschaftler und Nobelpreisträger zu bekommen. Das bedeute nicht, dass Technik Lehrer ersetzen solle - sie könne ihnen aber einiges von ihrer öden Routine abnehmen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)